Permanent Make-up Ausbildung

Pigmentiermethoden

Bei jedem Permanent Make-up müssen unabhängig von der eingesetzten Behandlungsmethode Farbpigmente bis in die mittleren Hautschichten eingebracht werden.

Der einzig wahre Beweis für das Können ist das Tun - Die Kunst dabei ist, das Individuelle und Schöne eines jeden Menschen gezielt hervorzuheben.
.
Als geübter Visagist muss man innerhalb kürzester Zeit zweifelsfrei erkennen können, welche Gesichtsmerkmale der Kundin unvorteilhaft sind und deshalb ausgeglichen werden sollten und welche Partien ausgesprochen hübsch sind, so dass sie betont werden dürfen.

Wir empfehlen daher, mit dem Pigmentieren erst dann zu beginnen, wenn beide:
- die Kundin und die Visagistin -
mit dem aufgezeichneten Vorschlag einverstanden sind.
 Vorzeichnen
 Einzeichnen .
Bei einer Pigmentierung ist präzises Arbeiten ein absolutes Muss, denn schließlich ist jeder Einstich der Nadel ein unumkehrbarer Vorgang.

Beim Pigmentieren wird die Oberhaut durch den Einstich mit der Nadel geöffnet; die bereits auf der Haut aufgezeichnete Farbe wird durch die Nadel in die  darunter liegende Lederhaut eingebracht.

Unmittelbar in dem Moment, in dem das Pigment unter der Haut eingebracht wurde, kann es nicht mehr ohne Probleme und größeren Aufwand entfernt werden..

 

 

Die äußere Haut gliedert sich prinzipiell in drei Hautschichten:

A  Oberhaut (Epidermis)
B  Lederhaut (Dermis oder Corium)
C  Unterhaut (Subkutis)

 

D  Pigmentiernadel (Hygienemodul)
E  eingelagerte Farbpigmente

 

Dauerhaft und somit über Jahre haltbar sind nur diejenigen Farbpigmente, die in der mittleren Hautschicht (Dermis) eingelagert sind. Nur in dieser Hautschicht werden die Farbpigmente dauerhaft für mehrere Jahre eingekapselt.

 Hautschichten

 .
Um einen gleichmäßigen und exakten Farbeintrag zu erreichen, sollte jeder Permanent Make-up mit einer geeigneten Anbieter eine fundierte und umfassende Ausbildung und anschließend die Möglichkeit einer nahezu täglichen Praxis haben.

.
Die richtige Einstichtiefe

Die Kunst des dauerhaften Pigmentierens liegt darin, dass der Einstich der Nadel weder zu oberflächlich noch zu tief erfolgen darf.
.
Wenn die Nadel nicht tief genug eindringt, werden die Farbpigmente lediglich in die Zelllagen der Oberhaut (Epidermis) eingebracht. Da diese Zellen sich innerhalb von 4 Wochen erneuern, hat dies zur Folge, dass die Pigmente nach und nach abgestoßen werden und das anfangs kräftig erscheinende Ergebnis nur noch kaum sichtbar ist.

 Lippenverzeichnung

schlecht gezeichnete Lippenkontur

Wenn die Nadel mit zu starkem Andruck tief in die Lederhaut eindringt, werden viele Blutkapillaren verletzt und dadurch die Menge der Pigmente verdünnt.

.

Die Behandlung ist schmerzhaft. In der Abheilungsphase bilden sich Schorfkrusten, und wenn diese sich abgelöst haben, wirkt das Ergebnis verschwommen und unklar.

Selbst wenn alle Handgriffe sitzen, muss eine Permanent Make-up-Fachkraft in Farb- Stil- und Typberatung fit sein, sprich: ein ausgeprägtes Gefühl für Formen und Farben besitzen, damit die Zeichnung in Harmonie mit Gesichtsform, Haut- und Haarton steht.

Da, anders als beim Tätowieren, nicht nach Schablonen gearbeitet werden kann, sollte sie außerdem über künstlerische und gestalterische Fähigkeiten verfügen.

. 

So wird einem bewusst, wie viel Feingefühl und Erfahrung ein Spezialist aus täglicher Praxis erworben haben muss, um ein perfektes und schönes Ergebnis zu erzielen, das eine Kundin gern auch ihren Freundinnen zeigt.

.
Um einen gleichmäßigen und exakten Farbeintrag zu erreichen, sollte jeder Permanent Make-up Anbieter

  • vom ersten Tag an mit einem optimalen Pigmentiergerät üben und Erfahrung sammeln können.
  • vom ersten Tag an mit Pigmentierfarben arbeiten die sich optimal einarbeiten lassen und auf Anhieb gut halten.
  • eine fundierte und umfassende Ausbildung erhalten
  • und anschließend die Möglichkeit einer nahezu täglichen Praxis haben.

.

Eine fundierte Ausbildung ist aller guter Anfang

Fünf vor Zwölf

Wenn Sie Interesse an einer guten Ausbildung zum Permanent Make-up Stylisten haben, sind folgende Informationen vielleicht hilfreich.

.

Eine sinnvolle Ausbildungskonzeption im Sinne unserer jahrelangen Erfahrung sieht so aus:

  • Grundseminar
  • Aufbauseminare
  • Spezialseminare

.
Eine optimale Ausbildung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und es ist wichtig, dass die Möglichkeit besteht, in jedem Schritt der Ausbildung unter fachlicher Aufsicht an Modellen zu üben.

 Unserer Ansicht nach ist es daher von einigen Ausbildungsstätten unfair, die oft noch ahnungslosen Kosmetikerinnen mit der verlockenden Möglichkeit eines guten Stundenlohns, für ein Seminar zu interessieren ohne Sie im vorhinein darüber ausführlich aufzuklären, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, damit die Schülerin überhaupt eine reelle Chance hat, sich dauerhaft am hart umkämpften Markt etablieren zu können.

Hohe Anforderungen an Schüler

Die immer größer werdende Anzahl von unzufriedenen und verzeichneten Kundinnen zeigt, dass die Erstellung eines Permanent Make-ups unbedingt in die Hände von erfahrenen Experten gehört.
.

Die Technik ist keineswegs "schnell mal " nebenbei zu erlernen.

  
 Die Kunst des Pigmentierens ist eine enorme Herausforderung für verantwortungsbewusste Kosmetikerinnen und Visagisten. Sie beansprucht bis zur Perfektion oft viele Jahre bei regelmäßiger - möglichst täglicher - Übung.

.
Eine seriöse, fachspezifische Ausbildung gehört wie die gute Sehkraft und eine absolut ruhige, frei zeichnende Hand zu den weiteren Voraussetzungen. .

Alle Pigmentierer sollten sich verpflichtet fühlen, den an sie gestellten Ansprüchen im vollen Umfang gerecht zu werden.

Ausbildung

.
Ihr kürzester Weg zu einer fundierten Ausbildung

Um Ihnen die Suche nach einem geeigneten PERMANENT Make-up Ausbilder in Ihrer Nähe zu erleichtern, besuchen Sie bitte unsere Internetseiten www.permanentline.de.